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Wichtige Informationen zur klinischen Hypnose unter besonderer Berücksichtigung der kurztherapeutischen Hypnose nach Dr. Klaus Mika

Der Hypnosetherapeut und Dozent, Klaus Mika, hat die Entwicklung der klinischen Hypnose während der letzten 30 Jahre mitgemacht. Aus der Beobachtung dieser Entwicklung und aus der überreichlich praktischen Erfahrung hat er eine zeitgemäße, moderne Form der Hypnose-Kurztherapie entwickelt.

Noch in der 70er und teilweise auch noch in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde in Deutschland ausschließlich die klassische Hypnose – in der Hauptsache eine Suggestionstherapie mit ihren nicht zu unterschätzenden Nachteilen – gelehrt und praktiziert. Erst durch Milton Erickson bekam die Hypnosetherapie ganz neue Impulse. Milton Erickson entwickelte eine Therapieform, die zwischen dem Therapeuten und dem Klienten eine kommunikative und interaktive und dadurch wesentlich erfolgreichere Hypnose zulässt.

Neue Wege in der Hypnosetherapie: In Deutschland war es vor allem Götz Renartz, der die Hypnose von manipulativen und suggestiven Einflüssen des Therapeuten befreien wollte, indem der die „Selbstorganisatorische Hypnose“ in das therapeutische Blickfeld stellte und wissenschaftlich zu untermauern suchte. Sein Schüler, Peter Köhne, entwickelte die Selbstorganisatorische Hypnose weiter, indem er den Klienten in Trance mit einem imaginären Therapeuten kommunizieren ließ und damit Suggestionen des Behandlers so gut wie ausschloss. Peter Köhne nennt dieses Verfahren „die Arbeit mit dem INNEREN THERAPEUTEN“. Hierbei arbeiten das „Ich“ des Patienten und sein „Innerer Therapeut“ ganz intensiv miteinander.

Der Therapeut – das Unbewusste: Selbstorganisatorische Hypnose bedeutet, das Unbewusste des Klienten als Helfer zu aktivieren. Denn wenn das Unbewusste ein Symptom oder eine Krankheit erzeugt hat, dann kennt es auch den umgekehrten Weg zu Heilung – schnell, effektiv und ökonomisch – als wirklich finale Ausheilung. Also, nicht der Hypnosetherapeut, sondern der „Innere Therapeut“ des Klienten, sein eigenes Unbewusstes weiß den Weg zur Heilung. Dabei lernt der Klient die Selbsthypnose und wird so in die Lage versetzt, selbständig therapeutisch zu arbeiten.

Kurz und erfolgreich: Aus der Beobachtung dieser Entwicklung und seiner überreichlich praktischen Erfahrung hat Klaus Mika eine lösungsorientierte Hypnose-Kurz-Therapie, Rapid Hypnosis Induction and Short Therapie (RHIST) entwickelt.

Hypnose ist erfolgreich einzusetzen bei:
Asthma
Ängste (Angst vor Alleinsein, bei Panikattaken, bei Phobien wie Flugangst, Angst vor dem Zahnarzt, etc.)
Depressionen, leicht und/oder reaktive – Melancholie
Neurosen aller Art
Vegetative Störungen (Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, etc.)
Schmerzen (z.B. Migräne, körperliche Sensationen, Phantomschmerzen, etc.)
Raucherentwöhnung
Ess-Störungen (z.B. Adipositas- Therapie)
Krebs-/Tumortherapie, begleitende
Psychosomatiken
Sprachstörungen
Lernblockaden – Schulangst – Prüfungsangst – Versagensangst – Mobbing
Traumen psychische (z.B. Missbrauch)
Konzentrationsstörungen Motivationstörungen Verhaltensänderungen
Überforderungs- Syndrom